Die ersten Verbandsrundeneinsätze im noch jungen Jahr 2026 standen am 11. Januar im Schachkalender.
Unsere erste Mannschaft bekam hochrangigen Besuch aus der Goldstadt. Pforzheims Zweite trat mit dem BSV-Präsidenten am Spitzenbrett im Kulturtreff an und war damit stärker aufgestellt als wir erwartet und insgeheim auch gehofft hatten.
Nach lebhaftem Verlauf stand am Ende der mehr als fünfstündigen Auseinandersetzung eine gerechte Punkteteilung auf dem Ergebnisformular. Im Einzelnen waren zwei Unentschieden, drei Siege und drei Niederlagen zu notieren.
Auf unserer Seite gehörten Ulrich und - jeweils schon zum dritten Mal! – Rolf und Clemens zu den Gewinnern. Die beiden Remis wurden von Werner und Yilin errungen.
Nach vier von neun Runden liegen wir auf Tabellenrang vier. Am ersten Februar treffen wir erneut auf Pforzheim, allerdings auf Team drei. Eine klare Angelegenheit? Keineswegs, denn am ersten Spieltag hatte Pforzheim drei gegen Pforzheim zwei gewonnen!
Mit der vierten Mannschaft der Neureuter Schachfreunde hatte sich unsere zweite Mannschaft auseinanderzusetzen. Aus den Mannschaftsnummern vier und zwei setzte sich auch das Ergebnis zusammen, erfreulicherweise aber zu unseren Gunsten gewendet. An den Brettern drei bis sechs punkteten mehr oder weniger ungefährdet Guido, Viktor E., Thilo und Bernd B.
Drei Erfolge in drei Spielen (einmal spielfrei) bedeuten den zweiten Tabellenplatz, den wir unter normalen Umständen in der nächsten Runde gegen Ettlingen behaupten sollten.
Die dritte Mannschaft trat in Unterzahl, aber dennoch guten Mutes bei Post Karlsruhe an, doch mit den Südstädtern war an jenem Sonntag nicht gut Kirschen essen. Nicht einmal einen halben Punkt haben sie uns gegönnt, diese unerbittlichen Postillione!
Vielleicht wird es in Runde fünf ein wenig besser, allerdings hat Rheinstetten bereits sechs Punkte auf dem Mannschaftskonto und spielt mit um den Aufstieg.
