Am sechsten Spieltag konnte keine der Waldbronner Mannschaften punkten. Dennoch konnte die erste Mannschaft die Tabellenspitze in der Landesliga halten.

Neureut 1 - Waldbronn 1   5 : 3

Eine unglückliche und aber auch völlig unnötige Niederlage leistete sich das Team in Neureut. An einigen Brettern war man zwischendurch deutlich im Vorteil und ließ sich dann noch die Butter vom Brot nehmen. Es schlichen sich Fehler ein, die den Waldbronnern normalerweise nicht unterlaufen. Aber solche Tage gibt es ja nicht nur im Schach. Die Punkte für Waldbronn holten Rolf Zimmer und Simon Prautzsch, der bisher in dieser Saison noch kein Spiel verlor und seine DWZ-Zahl um 112 Punkte auf nunmehr 1710 ausbauen konnte. Remis erzielten Prof. Dr Hagen, der ebenfalls noch ohne Niederlage ist und Dr. Rückleben mit bisher erst einer Niederlage. Am Spitzenbrett hatte Thomas Kapfer eine Remisstellung. Da die Mannschaft aber bereits mit 3:4 im Rückstand lag, mußte er weiterspielen. Er versuchte es mit einem Figurenopfer, das der Gegner aber geschickt parieren konnte. Es gilt nun, diesen Tag schnell abzuhaken und sich an den restlichen Spieltagen wieder voll zu konzentrieren. Trotz dieser Niederlage liegt Waldbronn aber weiterhin an der Tabellenspitze mit jetzt aber nur noch einem Punkt Vorsprung vor Pforzheim und zwei vor KSF 2.

Waldbronn 2 - KSF 5   3 : 5

Man hatte sich von diesem Spiel mehr erhofft, aber die Gäste waren vom ersten bis letzten Brett stark besetzt. Die vollen Punkte holten Cl. Linowski und R. Kapfer, während U. Aßenmacher und D. Leuschner remisierten. Zu diesem Zeitpunkt lief noch das Spiel am Spitzenbrett von Georg Donkoff. Sein Gegner bot ihm Remis an. Aber genau wie bei der 1. Mannschaft mußte auch er im Mannschaftsinteresse ablehnen und auf volles Risiko spielen, was aber nichts mehr einbrachte. Nun müßten aus den letzten 3 Spielen mindestens 2 Siege geholt werden, um noch eine Chance für den Klassenerhalt zu haben.

Waldbronn 3 - Leop/Eggenstein   ½ : 7½

Die 3. Mannschaft mußte wiederum 2 Bretter unbesetzt lassen und hatte so natürlich keine Erfolgschancen. Etwas überraschend kam dennoch die Höhe der Niederlage. Lediglich Patricia Kapfer konnte mit einem guten Spielaufbau ein Remis erzielen.